Über mich
Ich bin Olaf Hindenburg.
Fotografie ist für mich mehr als ein Ausdruck von Ästhetik – sie ist ein Weg, mich für kurze Zeit aus dem Alltag und den Grenzen meiner Krankheiten herauszulösen.
Wenn ich fotografiere oder an meinen Bildern arbeite, verschwindet für einen Moment das, was sonst so laut ist.
Meine Werke entstehen digital, oft mit einem cineastischen Blick. Sie sind meist dunkel, still, manchmal roh und mein Stil einzigartig – mit einem Auge für Perspektiven, die man leicht übersieht, und für Details, die oft im Schatten liegen.
Vielleicht, weil ich selbst viel Zeit im Schatten verbracht habe.
Seit meiner Jugend begleiten mich Krankheiten:
Migräne mit Aura, chronische Darmerkrankungen, Diabetes, Depressionen.
Es gibt keine Heilung – aber es gibt Bewegung. Und solange ich mich bewege, lebe ich.
Fotografie hilft mir dabei, den Fokus neu zu setzen – auf das, was noch möglich ist.
Nach 25 Jahren bei VW Motorsport, zuletzt in leitender Position, kam irgendwann der Punkt, an dem nichts mehr ging.
Heute, mit 55, habe ich einen Rentenantrag gestellt. Es ist ein Schnitt – aber auch eine Chance, meinen Weg anders weiterzugehen.
Die Fotografie ist dabei mein Halt, mein Ausdruck, mein kleines Stück Freiheit.
Ich möchte zeigen, dass man auch mit Einschränkungen etwas erschaffen kann.
Vielleicht nicht in großem Maß, aber ehrlich – und das reicht.